Der Amerikanische Eskimo Hund – liebevoll Eskie genannt – ist eine elegante, schneeweiße Rasse aus der Spitz-Familie, die trotz ihres Namens keinen arktischen Ursprung hat. Er ist bekannt für sein strahlendes Fell, seine Intelligenz und sein verspieltes, freundliches Wesen. In diesem Artikel erfährst du alles über Charakter, Welpen und Haltung.
Herkunft und Geschichte
Trotz seines Namens hat der Amerikanische Eskimo Hund nichts mit eskimoischen Völkern zu tun. Er stammt von deutschen Spitz-Rassen ab, die deutsche Einwanderer im 19. Jahrhundert in die USA mitbrachten. Während des Ersten Weltkriegs wurde der ursprüngliche Name "Deutscher Spitz" aufgrund von Animositäten gegenüber Deutschland in "Amerikanischer Eskimo Hund" umbenannt.
In den 1930er-Jahren wurde er durch Zirkusauftritte berühmt – besonders durch seine Fähigkeit, auf dem Rücken anderer Tiere zu balancieren und Tricks auszuführen.
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Aussehen
Charakter und Temperament
Der Eskie ist ein charmanter Allrounder:
- Hochintelligent: Zählt zu den intelligentesten kleinen Rassen
- Verspielt und aktiv: Trotz eleganten Aussehens sehr agil
- Loyal und familienbezogen: Sehr enge Bindung an seine Menschen
- Alert und aufmerksam: Ausgezeichneter Wachhund
- Manchmal eigenwillig: Typisch Spitz – hat eigene Meinung
- Sozial: Mag Menschen, braucht Gesellschaft
Verhalten mit Kindern und anderen Tieren
Gut sozialisierte Eskies sind wunderbare Familienhunde. Sie sind geduldig und verspielt mit Kindern. Mit anderen Hunden verstehen sie sich gut – mit Katzen und kleinen Tieren gibt es manchmal Jagdinstinkt-Probleme.
Erziehung
Der Amerikanische Eskimo Hund ist dank seiner Intelligenz sehr gut trainierbar. Er liebt Tricks und Hundesport. Langeweile hingegen führt schnell zu Problembellerei und Destruktivität.
Erziehungstipps:
- Frühe Sozialisation (besonders in der Welpenschule)
- Positive Verstärkung, er reagiert gut auf Lob
- Regelmäßige kurze Trainingseinheiten
- Trick-Training: Bringt ihm Freude und fordert seinen Verstand
- Bellen: Frühzeitig kontrollieren lernen
Bewegungsbedarf
- Standard: 60–90 Minuten täglich
- Miniatur: 45–60 Minuten täglich
- Toy: 30–45 Minuten täglich
- Hundesport: Agility, Obedience, Rally-O
- Schnüffelspiele für mentale Auslastung
Fellpflege
Das weiße Doppelcoat ist sein Markenzeichen – und erfordert Pflege:
- 3–4x wöchentlich bürsten
- Täglich während des Fellwechsels
- Kein Scheren: Das Doppelcoat reguliert Körpertemperatur
- Baden: Alle 4–6 Wochen, Hundeshampoo für weißes Fell
- Zähne: Täglich bürsten (Spitz-Rassen anfällig für Zahnstein)





