Otitis | Ohrenentzündung Hund | Therapie | Hausmittel öl

Was ist eine Otitis beim Hund?

Eine Otitis beim Hund bezeichnet man als Ohrenentzündung des äußeren Gehörgangs. Das heißt, der Bereich, der einsehbar ist von außen bis hin zum Trommelfell, welcher mit Haut ausgekleidet ist, dieser Bereich entzündet sich.

Welche Mechanismen stecken dahinter?

Bei der Otitis Externa beim Hund, gibt es immer eine primäre Ursache, die den Auslöser für die Otitis darstellt. Dazu gehören ganz häufig Allergien, sei es Umweltallergien auf Pollen etc., aber auch Futterallergien können möglich sein. Andere Ursachen sind zum Beispiel Fremdkörper, gerade im Sommer, Herbst sind sehr viele Grannen draußen, die in den Gehörgang einwandern können und dort Otitis verursachen.

Ohrmilben werden hin und wieder gesehen, vor allem bei ganz jungen Tieren oder bei älteren Tieren kann auch mal ein Tumor im Gehörgang Ursache sein. Was weniger häufig vorkommt, aber auf jeden Fall auch zu bedenken ist, dass gerade bei mittelalten bis ältere Hunde auch hormonelle Probleme, wie eine Schilddrüsenunterfunktion mal eine Ursache für eine Otitis sein können.

Wie sind die Symptome einer Otitis beim Hund?

Die Symptome, die die Hunde zeigen, die an einer Otitis leiden, können unterschiedlich sein. In den allermeisten Fällen stellen sie sich durch Juckreiz an den Ohren dar. Das kann einhergehen mit Kopfschütteln oder Kratzen an den Ohren. Manchmal zeigen die Hunde eine Kopfschiefhaltung, ganz häufig bemerken die Besitzer einen andersartigen Geruch oder vor allem auch Sekret, welches aus dem Ohr herauskommt. Wenn der primäre Auslöser, wie jetzt zum Beispiel eine Allergie, eine Entzündung im Ohr verursacht oder beispielsweise bei einer Schilddrüsenunterfunktion, die das Immunsystem der Haut im Gehörgang etwas beeinträchtigt, dann haben auch Bakterien und Hefepilze, die normalerweise im Ohr wohnen und dort nichts anstellen können, eine Chance sich zu vermehren.

Das sind sogenannte sekundäre Faktoren, die dann eine Otitis verschlimmern. Das wiederum führt dazu, dass die Schmalzdrüsen im Ohr sehr, sehr viel Sekret produzieren, was bei einem gesunden Ohr nur in geringer Menge produziert wird und von alleine nach außen abtransportiert wird, kann sich in solch einem Fall sehr stark vermehren und im Gehörgang ansammeln. Diese Ohren erscheinen dann erstens sehr dreckig, sind dann auch sehr empfindlich und die Ansammlung von Ohrenschmalz im Gehörgang kann dazu führen, dass eine Ohrenentzündung weiter aufrechterhalten wird.

Wie diagnostiziert man eine Otitis?

Die Diagnose einer Otitis wird durch den Tierarzt mittels einer otoskopischen Untersuchung gestellt. Man kann hierbei schon etwas eingrenzen zwischen allergischer und nicht allergischer Ursache. Beispielsweise kann man nicht allergische Ursachen, wie Ohrenmilben oder Tumoren im Gehörgang schon bei dieser Untersuchung gut erkennen.

Eine allergische Ursache der Otitis kann man insbesondere daran erkennen, dass die Hunde häufig auch noch andere, zur Allergie passende, Symptome zeigen, wie zum Beispiel Juckreiz an anderen Stellen, wie an den Pfoten oder am Bauch oder anderen Körperbereichen. Zudem spielt oft auch das Alter der Tiere eine Rolle, wenn ein Hund im jungen Alter bereits Otitis entwickelt und diese eventuell auch mehrfach. Das spricht für ein allergisches Geschehen, auch wenn Besitzer beispielsweise berichten, dass die Otitis immer wieder vom Frühjahr bis Herbst auftritt, aber im Winter keine Ohrenentzündung besteht, kann man daraus schließen, dass wahrscheinlich eine Pollenallergie die Ursache dieser Otitis ist.

Wie therapiert man eine Otitis?

Die Otitis Behandlung ist eine multifaktorielle Behandlung. Zum einen gilt es, dass sekundäre Erreger, wie Bakterien und Hefen, behandelt werden. Wenn sehr viel Schmalzansammlung im Gehörgang besteht, sollte auch durch regelmäßige Ohrspülungen zu Hause der Gehörgang freigespült werden, so dass Medikamente besser wirken können, die Haut verheilen kann und auch diese Irritation durch Ohrenschmalz wegfällt.

Das allerwichtigste ist allerdings, dass die Ursache behandelt wird. Das heißt, im Rahmen einer Otitis Behandlung mit allergischem Verdacht, würde man Schritt für Schritt eine Sache nach der anderen ausschließen, wie zum Beispiel eine Futter-Allergie als Ursache durch eine spezielle Ernährungsumstellung. Wenn dies ausgeschlossen ist und man von einer Pollen- oder Hausstaubmilbenallergie ausgehen kann als Ursache, gibt es dort weitere Behandlungsmöglichkeiten bis hin zur Desensibilisierung oder regelmäßigen lokalen Therapie der Otitis, um Rezidive zu vermeiden.

Häufig sind Otitiden nicht nur ein akuter Fall, sondern können auch in einen chronischen Zustand übergehen. Das ist speziell, wenn die Grundursache nicht angegangen wird. Diese chronischen Veränderungen betreffen dann den gesamten Gehörgang. Es kann zum Beispiel der Selbstreinigungsmechanismus des Ohres nicht mehr so gut funktionieren, so dass ständige Schmalz- Ansammlungen weiterhin bestehen. Es kann in schlimmsten Fällen dazu kommen, dass der Gehörgang verknöchert und eng ist.

Das heißt die anatomischen Gegebenheiten sind anders als bei einem gesunden Ohr, was eine Otitis weiterhin aufrechterhalten kann. Solche Patienten mit chronischer Ohrenentzündung brauchen sehr regelmäßige Untersuchungen und eine gute Pflege der Ohren, um zu verhindern, dass es zu Rezidiven kommt. In sehr schlimmen Fällen und je nachdem welche Bakterien auch im Ohr sitzen, bzw. wie eng die Gehörgänge sind, kann es auch einmal zu einer Ruptur des Trommelfells kommen. Damit können Erreger aus dem äußeren Gehörgang ins Mittelohr wandern und dann eine Otitis Media, also eine Mittelohrentzündung, verursachen.

Tropische Heilmittel Ohrenentzündung Hund

Ich sagte bereits, dass Ohrinfektionen in der Regel ein Anzeichen für tiefere Probleme sind. Und stinkende Ohren sind wirklich die Art und Weise, wie Ihr Haustier Giftstoffe ausscheidet… es ist ihr System, das sich selbst heilt.

Das ist genau der Grund, warum ich eigentlich nichts aus den Ohren meines Haustieres mache… selbst wenn sie eine Ohrenerkrankung haben. Wenn etwas mit den Ohren meines Haustieres schief geht, bin ich mir bewusst, dass es wirklich ein Hinweis auf tiefer liegende Probleme ist. Es ist wichtig, dass Sie den Körper Ihres Haustieres tun lassen, was er tun sollte.

Doch manchmal sind Ohrenleiden für den pelzigen Freund einfach zu peinlich. Lassen Sie uns daher natürliche Linderungslösungen in Betracht ziehen, mit denen Sie beginnen können. Diese können sie bequem machen, während Sie der Ursache auf den Grund gehen.

Denken Sie jedoch daran, dass diese lindernden Mittel die Ohrenprobleme Ihres Welpen nicht beseitigen werden. Sie finden weit mehr Schritte zu überprüfen, für den Fall, dass Sie möchten, um Ihr Haustier Ohr Beschwerden lange Dauer zu überwachen.

Öl von Oregano

Oregano Öl ist ein natürliches Antibiotikum. Um es für die Ohrinfektionen Ihres Hundes zu verwenden.
Geben Sie einen Tropfen in 50 ml warmen reinen Aloe Vera Saft.
Reinigen Sie die sichtbaren Teile des Ohrs mit einem in der Mischung getränkten Wattebausch.

Kokosnuss öl für Hundeohrentzündung

Wenn Sie einen Hund haben, sollten Sie auf jeden Fall Kokosnussöl auf der Hand haben. Dieses Produkt kann nicht nur bei Hundeohrentzündungen helfen, sondern hat auch viele andere gesundheitliche Vorteile.

Um Kokosnussöl zur Behandlung oder Vorbeugung einer Ohrinfektion bei Ihrem Hund zu verwenden, geben Sie eine kleine Menge Kokosnussöl auf den Eingang des Gehörgangs.

Massieren Sie das Kokosnuss öl anschließend in das Ohr Ihres Hundes ein.

Der Hundebesitzer reinigt das Ohr seiner Bulldogge mit Tüchern und demonstriert, wie man Kokosnussöl bei Ohrentzündungen bei Hunden anwendet.
Dies kann nicht nur helfen, die gesunde Haut im Ohr Ihres Hundes zu fördern, sondern das Kokosnussöl kann auch Ohrmilben, die ihren Weg ins Innere gefunden haben, ersticken und abtöten.

Außerdem kann das Kokosnussöl als Feuchtigkeitsspender wirken und die Haut beruhigen.

Ist es sicher, diese Öle im Ohr eines Hundes zu verwenden?

Scheinbar ja, aber es ist Vorsicht geboten. Einige weit verbreitete antimikrobielle Produkte (z. B. Chlorhexidin) sind giftig für das Trommelfell, und Untersuchungen an Nagetieren deuten darauf hin, dass Teebaumöl das Trommelfell ebenfalls angreifen kann, insbesondere bei hohen Konzentrationen. Dies muss von Ihrem Tierarzt beachtet werden. Es liegt in der Verantwortung des Tierarztes, die Gesundheit Ihres Hundes an erste Stelle zu setzen und Sie effektiv über die Risiken zu informieren.

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